Risikomanagement bei den Gemeindewerken Rüti
Die Gemeindewerke Rüti (GWR) haben Im Jahr 2025 ein unternehmensweites Risikomanagement eingeführt. Begleitet wurde der Prozess durch die i-Risk GmbH, die Methodik, externe Perspektive und Erfahrung aus vergleichbaren Projekten einbrachte. Die Grundlage bildete das bewährte Vier-Phasen-Modell des Risikomanagements: Risiken identifizieren, bewerten, steuern und überwachen.
In einem ersten Schritt wurden gemeinsam mit der Betriebsleitung und Abteilungsleitenden die wesentlichen Risiken der GWR identifiziert. Das Ergebnis war ein Risikokatalog mit 14 zentralen Risiken, welche mit Blick auf das finanzielle Schadensausmass, die Eintrittswahrscheinlichkeit und den möglichen Einfluss auf die Reputation bewertet und priorisiert wurden.
Im Anschluss daran wurden konkrete Massnahmen definiert, um die identifizierten Risiken zu reduzieren oder besser zu kontrollieren zu können. Alle definierten Massnahmen wurden dabei nach dem «SMART-Prinzip» formuliert: Massnahmen sind spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert. Rund die Hälfte der identifizierten Massnahmen spiegelte bereits laufende Aktivitäten wider. Ergänzend wurden neue Massnahmen definiert und gemeinsam hinsichtlich Nutzen und Umsetzungsaufwand beurteilt.
Die Risiken und die abgeleiteten Massnahmen werden nun regelmässig quartalsweise überprüft und der erzielte Fortschritt festgehalten, um tatsächlich eintretenden Schadenfälle nach Möglichkeit zu vermeiden.
Zur Vorgehensweise der Einführung des Risikomanagements bei den Gemeindewerken Rüti ist in Ausgabe 2/2026 des «save»-Magazins der Artikel «Weniger Komplexität, mehr Wirkung» erschienen.
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