

Wärme aus Luft, Erde und Wasser gibt es überall und kostenlos. Es gibt drei verschiedene Typen von Wärmepumpen: Luft-Wasser, Sole-Wasser und Wasser-Wasser. Die erste Bezeichnung bezieht sich auf die Umweltenergie, das zweite auf die Wärmeträger.
Draussen ist es minus 10 Grad? Macht nichts. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe zum Beispiel holt aus der klirrend kalten Luft immer noch Wärme heraus. Wie?
Die Aussenluft wird über den Verdampfer geleitet. Darin befindet sich das flüssige Arbeitsmittel der Wärmepumpe. Es ist noch viel kälter als die Aussenluft, entzieht dieser Wärme und verdampft dabei. Im elektrisch angetriebenen Kompressor wird der Dampf verdichtet, damit erhöht sich seine Temperatur. Der heisse Dampf gibt in einem Kondensator seine Wärme an den angeschlossenen Heizkreislauf ab und verflüssigt sich wieder. In den Wohnräumen wird es angenehm warm. Nach einer Druckreduktion wird das Arbeitsmittel wieder sehr kalt und nimmt im Verdampfer wiederum Wärme auf.
Wie oben erwähnt bezieht die Wärmepumpe ca. 65–70% der Heizenergie aus der Umwelt. Das ist erneuerbare Energie die indirekt von der Sonne erzeugt wird. Die restlichen 30–35% ist elektrische Antriebsenergie, welche umweltfreundlich zu 60% aus Wasserkraft und 40% in AKWs produziert werden.
Bei einem Kostenvergleich unter verschiedenen Heizsystemen müssen die gesamten Kosten berücksichtigt werden, die während der Lebensdauer einer Anlage anfallen; also Investitions-, Energie- und Unterhaltskosten. Wärmepumpen sind heute technisch ausgereift und arbeiten praktisch wartungsfrei.
Wir führen keinen speziellen Wärmepumpen-Tarif.
Wenn wir Erdöl, Gas oder Kohle verbrennen, belasten wir die Umwelt mit Kohlendioxid. CO2 ist für den Treibhauseffekt und die Klimaveränderungen verantwortlich. Stickoxide tragen zum Sommersmog bei. Die Wärmepumpe nutzt natürliche Energie sicher, sauber und erzielt dabei einen hohen Wirkungsgrad.
Heute hat jedes dritte neu erstellte Einfamilienhaus eine umweltfreundliche Wärmepumpen-Heizung. Grosse technologische Fortschritte sind erzielt worden. Darum ist sie bei immer mehr Architekten und Bauherren erste Wahl.