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Trinkwasserkonsum sinkt weiter

Der Trinkwasserkonsum sinkt weiter

Der Trinkwasserkonsum In der Schweiz nimmt seit Anfang der Achtzigerjahre stetig ab. Dadurch verteuert sich der Wasserpreis pro Kubikmeter, da die Wasserversorgungen einen sehr hohen Fixkostenanteil aufweisen. Dies teilt der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches (SVGW) in einem Communique mit.

 

Seit 100 Jahren erhebt der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches alljährlich den schweizerischen Wasserverbrauch im Rahmen einer statistischen Erhebung. Seit rund 30 ist der Wasserverbrauch in der Schweiz stetig rückläufig. 1981 verbrauchte die Schweizer Bevölkerung noch über 500 Liter Trinkwasser pro Einwohner und Tag. Seither sank der Wasserverbrauch um annähernd 100 Liter auf knapp 404 Liter pro Einwohner und Tag. Allein im Haushalt hat sich der Trinkwasserverbrauch in den letzten 20 Jahren um 20 Liter verringert und beträgt heute im Durchschnitt lediglich 162 Liter pro Einwohner und Tag. Neuere Produktionsverfahren und Strukturänderungen führten zu einem markant kleineren Wasserverbrauch in der Industrie.

 

Konsequenzen für den Wasserpreis
Der reduzierte Verbrauch hat Auswirkungen auf den Wasserpreis, da Wasserversorgungen einen hohen Fixkostenanteil und einen geringen mengenabhängigen Kostenteil aufweisen. Das Kapital der Wasserversorgungen liegt in den rund 53'000 km Leitungsrohren im Untergrund. Diese müssen gepflegt und erneuert werden, unabhängig wieviel Wasser verbraucht wird. Um kostendeckend zu arbeiten, müssen die kleineren Verkaufsmengen längerfristig durch höhere Wasserpreise kompensiert werden. Trotzdem bleibt das Trinkwasser günstig, 1000 Liter kosten im Schweizer Durchschnitt Fr. 1.50.

 

1.06 Billionen Liter Wasser pro Jahr!
Die Schweizerischen Wasserversorgungen haben 2000 1,06 Milliarden Kubikmeter Wasser gefördert. Dies entspricht ungefähr der Menge des Bielersees oder einem Wasserwürfel der Kantenlänge 1 km. Das Trinkwasser der Schweiz setzt sich je zu 40 % aus Grund-: und Quellwasser zusammen. Die restlichen 20% stammen aus den Seen. Die Qualität des Wassers ist ausgezeichnet, knapp 40 % erfordern keinerlei Aufbereitung, die restlichen 60 %werden schonend und naturnah aufbereitet.

 

www.svgw.ch
Wasserverbrauch auch in Rüti abnehmend

 

Mediencommuniqué vom 20. Aug. 2002

Eine Mitteilung des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches SVGW; Information Trinkwasser

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