


Eine Fotovoltaikanlage besteht nicht nur aus Solarzellen. Wenn sie mit dem Netz verbunden werden soll, braucht es dazu den sogenannten Wechselrichter. Dieser mit Elektronik gefüllte Kasten dient der Umwandlung des von den Solarzellen gelieferten Gleichstroms in netzkonformen Wechselstrom (230 Volt/50 Hertz), wie er von den üblichen Geräten im Haus benötigt wird. Ebenfalls ist Wechselstrom erforderlich, wenn elektrische Energie ins Netz zurückgespeist werden soll. Mit dem Wechselrichter sind meist auch verschiedene Überwachungseinrichtungen der Solaranlage verbunden: Morgens schaltet sich die Anlage ein, sobald die Solarzellen genügend Strom produzieren. Die Solarzellen werden so gesteuert, dass sie je nach Sonnenintensität im optimalen Betriebspunkt arbeiten. Ist keine Spannung im Netz - zum Beispiel wegen Ausfalls der Hauptsicherung - wird die Solaranlage vom Netz getrennt, um ein Sicherheitsrisiko zu vermeiden.